DREI TAGE, DREI STÄDTE, EIN TEAM – DER MVD-BETRIEBSAUSFLUG 2026
Drei Tage, drei Städte und viele gemeinsame Erlebnisse: Der diesjährige MVD-Betriebsausflug führte das gesamte MVD-Team nach Bochum, Münster und Essen. Im Mittelpunkt standen persönlicher Austausch, gemeinsame Unternehmungen und fachliche Einblicke in zwei MVD-geplante Projekte.
AUFTAKT UND HOMEBASE IN BOCHUM
Die Teams aus Sindelfingen, Friedrichshafen, München und Schwäbisch Gmünd trafen sich am Stuttgarter Hbf zur gemeinsamen Bahnfahrt ins Ruhrgebiet. Die Dresdner Kolleginnen und Kollegen reisten direkt an.
Nach dem Check-in in Bochum ging es direkt zum ersten fachlichen Höhepunkt: einer Führung mit Eller+Eller Architekten und PBSB Architekten Ingenieure durch den Neubau des Max-Planck-Instituts für Sicherheit und Privatsphäre auf dem Innovationscampus MARK 51°7.
Auf dem früheren Gelände der Adam Opel AG entsteht ein hochmodernes Forschungsgebäude, in dem zukünftig 350 WissenschaftlerInnen an Lösungen für Cybersicherheit und Datenschutz arbeiten werden. Das Gebäude bietet flexibel nutzbare Labor- und Bürobereiche und schafft optimale Voraussetzungen für konzentriertes Arbeiten, Kommunikation und interdisziplinären Austausch.
Bei der Besichtigung zeigte sich der Bau bereits weit fortgeschritten: Der Rohbau war vollständig fertiggestellt und vermittelte einen eindrucksvollen Eindruck von den Dimensionen und der konstruktiven Umsetzung des Projekts.
Beim anschließenden gemeinsamen Abendessen in Fiege’s Stammhaus wurden die Eindrücke des Tages vertieft. Fachliche Gespräche, persönliche Begegnungen und eine ausgesprochen gute Stimmung prägten den Abend, der für viele im Bochumer Kneipenviertel Bermuda3Eck weiterging.
PROJEKTEINBLICKE UND STADTERLEBNIS IN MÜNSTER
Am Freitag führte die gemeinsame Reise mit dem Bus nach Münster zu einer Führung durch Herrn Lütke Wenning (Bauherrenvertreter) mit detaillierten Einblicken in das von Nickl & Partner geplante MedForCe. Im Anschluss führte Herr Manczyk durch die von kadawittfeldarchitektur geplanten Studienlabore und das neue Servicezentrum des Universitätsklinikums Münster.
Das 14-geschossige Servicezentrum mit Verwaltung, Versorgungszentrum sowie Flächen für Gesundheit, Gastronomie, Dienstleistung und Büros ergänzt den Forschungs-Campus Ost. Es entsteht eine innovative Lern- und Kommunikationslandschaft. Große Deckenspannweiten von bis zu 11,4 Metern ermöglichen flexibel nutzbare Räume für moderne Lehr- und Studienkonzepte. Einen besonderen Mittelpunkt bildet die Agora, die von einem leichten ETFE-Folienkissendach überspannt wird.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Vinothek am Theater bot eine Stadtführung Gelegenheit, Münster auch abseits der Projektarbeit kennenzulernen. Am Abend ging es zurück nach Bochum. Nach dem Essen im Living Room wurde der erfolgreiche Austausch im Bermuda3Eck fortgesetzt.
Die neuen Kolleginnen und Kollegen aus Schwäbisch Gmünd wurden perfekt in die MVD-Gemeinschaft aufgenommen. Bereits nach kurzer Zeit war spürbar: mehrere Niederlassungen – ein Team.
INDUSTRIEKULTUR AUF ZOLLVEREIN
Der Samstag führte nach Essen zum UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein. In drei Gruppen erkundeten die Kolleginnen und Kollegen die original erhaltenen Übertageanlagen der ehemaligen Zeche.
Die von 1851 bis 1986 betriebene Zeche galt als eine der größten und modernsten Steinkohleförderanlagen der Welt. Gemeinsam mit der benachbarten Kokerei wurde sie 2001 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Die Architektur von Schacht XII gilt als herausragendes Beispiel moderner Industriearchitektur und ist von der Formensprache des Bauhauses geprägt.
Wo früher täglich bis zu 12 000 Tonnen Kohle gefördert und aufbereitet wurden, vermitteln heute gewaltige Maschinen, Förderanlagen, Transportbänder und Hallen einen authentischen Eindruck von der Industriegeschichte des Ruhrgebiets. Zugleich steht Zollverein beispielhaft für den erfolgreichen Wandel eines ehemaligen Industriestandorts zu einem lebendigen Kultur-, Bildungs- und Wirtschaftsstandort.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es voller Impulse und neuer Eindrücke zurück. Die Heimfahrt bot viel Gelegenheit für Austausch, Lachen und Fachsimpeln in bunt gemischten Gruppen.
Drei gemeinsame Tage, die eindrucksvoll gezeigt haben, was MVD verbindet: Teamspirit, Konstruktionsfreude, Offenheit und Durchhaltevermögen.